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Apple-Mitarbeiter liess sich bestechen

In den USA ist einem Zeitungsbericht zufolge ein Mitarbeiter des Computerherstellers Apple wegen der Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen der Korruption angeklagt worden.

Ein Mitarbeiter liess sich bestechen: Apple (hier eine Filiale in London, Kunde).
Ein Mitarbeiter liess sich bestechen: Apple (hier eine Filiale in London, Kunde).
Keystone

Wie das «Wall Street Journal» am Sonntag berichtete, wird dem Mann vorgeworfen, seit 2006 mehr als eine Million Dollar Schmiergeld von mehreren asiatischen Zulieferern angenommen und im Gegenzug vertrauliche Informationen des Apple-Konzerns weitergegeben zu haben. Demnach lieferte der ranghohe Verkaufsmanager den Firmen in China, Südkorea und Singapur Konzerndetails, die ihnen etwaige Vertragsverhandlungen mit Apple erleichtern sollten.

Der Mitarbeiter wurde von einem US-Bundesgericht dem «Wall Street Journal» zufolge wegen Betrugs, Geldwäsche und illegaler Geldtransaktionen angeklagt. Er soll sich das Schmiergeld in kleineren Summen, die kein Aufsehen erregten, auf das Konto seiner Frau einzahlen lassen haben. Auf die Schliche kam Apple dem Mann demnach durch E-Mails, die er in dem Zusammenhang von seinem Firmen-Laptop aus verschickte. Dem Bericht zufolge wurde er am Donnerstag festgenommen.

SDA/sam

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