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Auch Morgan Stanley soll Investoren getäuscht haben

Die Bundesbehörden gingen dem Verdacht nach, die Bank habe Investoren über Produkte in die Irre geführt, berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch.

Auch die US-Investmentbank Morgan Stanley ist einem Zeitungsbericht zufolge ins Visier von Ermittlern in den USA geraten. Die Bundesbehörden gingen dem Verdacht nach, die Bank habe Investoren über Produkte in die Irre geführt, berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch. Morgan Stanley stellte demnach sogenannte CDOs zusammen - das sind Wertpapiere, in denen Kredite gebündelt werden. Das Ausfallrisiko dieser Kredite wird dadurch verteilt. Die Ermittler prüfen dem Bericht zufolge nun, ob Morgan Stanley den Investoren die eigene Rolle bei Anlagen deutlich gemacht habe. Die Handelsabteilung der Bank wettete demnach teilweise auf einen Verfall dieser Papiere.

Der Bank selbst sind die Ermittlungen nach eigenen Angaben nicht bekannt. «Wir wurden vom Justizministerium nicht zu den Transaktionen kontaktiert, die der Artikel im 'Wall Street Journal' erwähnt, und wir wissen absolut nichts über eine Ermittlung des Ministeriums», sagte Morgan-Stanley-Chef James Gorman am Mittwoch in Tokio. Das Justizministerium in Washington war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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