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Das Beispiel der Tessiner Bank BSI zeigt: Auch wenn man sich mit den Amerikanern auf eine Lösung im Steuerstreit samt Busse geeinigt hat, ist man sie noch lange nicht los.

Am Gängelband der US-Justiz: Ein Kunde betritt die Bank BSI in Lugano. Foto: Martin Rütschi (Keystone)
Am Gängelband der US-Justiz: Ein Kunde betritt die Bank BSI in Lugano. Foto: Martin Rütschi (Keystone)

Alle Banken würden gerne den Steuerstreit mit den USA vom Tisch haben. Für die BSI galt das im besonderen Masse: Solange die Amerikaner nicht in ein Abkommen einwilligten, lag der Verkauf der Tessiner Bank durch den italienischen Konzern Generali an die brasilianische Bank BTG auf Eis. Nun hat das Warten ein Ende: Mit der Zahlung einer Busse von 211 Millionen Dollar beendete die BSI als erste Schweizer Bank in der Kategorie 2 des US-Programms die Verhandlungen mit dem amerikanischen Justizdepartement.

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