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Aufgebrachte Anlageverwalter

Die Vermögensverwalter lassen keinen guten Faden am Fidleg-Entwurf. Die Banken hingegen zeigen sich dialogbereit.

Für die heftigsten Reaktionen zum gestern in die Vernehmlassung geschickten Finanzdienstleistungs- und Finanzinstitutsgesetz (Fidleg und Finig) sorgten die Vermögensverwalter. Sie sollen in der ­einen oder anderen Form unter verstärkte Aufsicht gestellt werden. Der Präsident des Verbandes Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV), Jean-Pierre Zuber, bezeichnete die Gesetzesentwürfe als «bürokratisches Monstrum». Sie würden letztlich niemandem helfen – auch nicht den Anlegern, die durch die «überbordende Regulierung» bevormundet würden und die damit verbundenen hohen Kosten zu zahlen hätten.

Der VSV wehrt sich sodann gegen die Unterstellung der unabhängigen Vermögensverwalter unter die Finanzmarktaufsicht (Finma), die als eine von zwei möglichen Varianten vorgesehen ist. Es sei wenig sinnvoll, hält der VSV in einer Mitteilung fest, «die gleichen Aufsichtsmethoden für Grossbanken auf KMU mit drei Mitarbeitern anwenden zu wollen». Doch auch die Unterstellung unter eine nicht der Finma angegliederte Aufsichtsorganisation lehnen die Vermögensverwalter ab, wenn dadurch die Selbstregulierung geschwächt wird.

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