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Ausbau für neue Medikamenten-Ära

800-Millionen-Franken-Investition festigt Position von Roche als weltgrösste Biotechfirma.

Glänzende Zukunft: Roche stell im Werk Basel Krebsmittel her, die Milliardenumsätze generieren (Bild: Produktion des Krebsmittel Avastin)
Glänzende Zukunft: Roche stell im Werk Basel Krebsmittel her, die Milliardenumsätze generieren (Bild: Produktion des Krebsmittel Avastin)
Georgios Kefalas, Keystone

Basel. Es ist eine Art von Medikamenten, in welche die Pharmaindustrie grosse Hoffnungen setzt: die Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC). Ein Beispiel ist das neue Roche-Brustkrebsmittel Kadcyla. Dieses ist in der Lage, einen chemotherapeutischen Wirkstoff direkt zu einer Krebszelle zu bringen, ohne den gesunden Zellen im Körper zu schaden. Der Vorteil: weniger Nebenwirkungen. Zudem wurde eine im Schnitt um 5,8 Monate längere Überlebensdauer von Patientinnen festgestellt. Mit einem Umsatz von gerade mal 83 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2013 ist die finanzielle Bedeutung des Medikaments für Roche vorerst noch vernachlässigbar. Es ist aber erst seit Kurzem auf dem Markt. In der klinischen Entwicklung hat Roche zudem acht weitere ADCs.

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