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Bald Kleinkredite am Kiosk

Die Kioskbetreiberin könnte auch ins Geschäft für Konsumkredite einsteigen. Valora verhandelt deshalb mit einer Kantonalbank.

Neuer Geschäftszweig: Die Valora hat die Absicht, ins Geschäft für Konsumkredite einzusteigen. (Archiv)
Neuer Geschäftszweig: Die Valora hat die Absicht, ins Geschäft für Konsumkredite einzusteigen. (Archiv)
Marcel Bieri, Keystone

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) teilte heute mit, dass sie mit der Valora-Gruppe Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen führt. Laut Communiqué stehen die Verhandlungen im Zusammenhang mit dem von Valora neu gegründeten Schweizer Fintech-Unternehmen. Das Unternehmen fokussiere vor allem auf Angebote für Online-Finanzdienstleistungen, unter anderem auch im Kreditbereich.

Damit bestätigte die GLKB indirekt einen Bericht des Nachrichtenportals Finews.ch. Demnach will Valora ihr landesweites Kiosknetz für Konsumkreditgeschäfte nutzen. Valora selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

«Der Presseschwund wird weitergehen»

Die Verbindung von physischer und digitaler Verkaufswelt sehen die Konzernverantwortlichen von Valora schon länger als Chance. Bereits heute bietet der Konzern an seinen Kiosken einige Finanzdienstleistungen wie Geldtransfer und Kartengeschäfte an.

Mit dem Einstieg ins Geschäft mit Privatkrediten könnte sich Valora ein zusätzliches Standbein aufbauen. Denn das Geschäft an den Zeitungs- und Bücherverkaufsstellen (Press & Books) ist rückläufig. «Der Presseschwund wird weitergehen», prognostizierte Konzernchef Michael Mueller im März anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen.

SDA/fal

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