Zum Hauptinhalt springen

Banken sollen Bussen nicht mehr von ihren Steuern abziehen dürfen

Die hohe Strafe, welche die Credit Suisse den USA zahlen muss, motiviert viele Parteien, Vorstösse gegen die heutige Steuerpraxis einzureichen.

Auf die Steuerrechnung der CS wirkt sich die hohe Busse der USA vorteilhaft aus: Filiale in Genf. Foto: Valentin Flauraud (Keystone)
Auf die Steuerrechnung der CS wirkt sich die hohe Busse der USA vorteilhaft aus: Filiale in Genf. Foto: Valentin Flauraud (Keystone)

Angekündigt wurde es schon mehrmals, aber dieses Jahr soll es tatsächlich geschehen: Die Credit Suisse zahlt erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise in Zürich wieder Steuern – auch wenn erst in «homöopathischen Dosen», wie der frühere Finanzvorstand jeweils sagte.Der dünne Geldfluss könnte aber schon bald wieder versiegen, denn die Grossbank kann die 2800 Millionen Franken Busse, die sie den USA bezahlen muss, zumindest teilweise in der Steuererklärung in Abzug bringen. Etwa jene 800 Millionen, mit denen die USA unter anderem unrechtmässig erwirtschafteter Gewinn abschöpfen wollen. Die restlichen 2000 Millionen wird die CS nach eigener Einschätzung wohl nicht geltend machen können. Die Finanzdirektion des Kantons Zürich gibt mit Berufung auf das Steuergeheimnis nicht bekannt, mit welchen Steuerausfällen sie rechnet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.