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Banker wollen nichts von Anlegerschutz wissen

Das neue Finanzdienstleistungsgesetz will unter anderem die Beweislast bei der Bankkundenberatung umkehren. Das untergrabe das Schweizer Rechtssystem, sagen die Banken. Ein Rechtsprofessor widerspricht.

«Auf dem Schweizer Finanzplatz gibt es keine gravierenden Missstände», sagt Hanspeter Hess, Direktor des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken (links).
«Auf dem Schweizer Finanzplatz gibt es keine gravierenden Missstände», sagt Hanspeter Hess, Direktor des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken (links).
Keystone

Man unterstütze die Verbesserung der Rechte der Anlegerinnen und Anleger, sagen Vertreter der Banken, wann immer sie sich zum Entwurf des Finanzdienstleistungsgesetzes (Fidleg) äussern. Das Aber folgt jeweils umgehend. Es gebe auf dem Schweizer Finanzplatz keine gravierenden Missstände, die Zufriedenheit der Kunden sei im inter­nationalen Vergleich hoch, man müsse von mündigen Kunden ausgehen.

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