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Baubranche litt unter hartem Winter

Dem Schweizer Baugewerbe geht es nach wie vor gut. Das häufig schlechte Wetter aber drückte im ersten Quartal 2010 auf die Zahlen.

Nachfrage hält an: Baustelle eines Einfamillienhauses in Schindellegi, Kanton Schwyz, im März.
Nachfrage hält an: Baustelle eines Einfamillienhauses in Schindellegi, Kanton Schwyz, im März.

Das Schweizer Baugewerbe zeigt sich immer noch robust. Die Umsätze sind im ersten Quartal weiter gestiegen. Insgesamt setzte das Schweizer Bauhauptgewerbe bis Ende März 3,217 Milliarden Franken um. Das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mitteilte.

Allerdings hat die Branche erheblich unter dem harten Winter gelitten, was aus den Zahlen nicht ersichtlich ist. Denn sowohl das Startquartal 2010 als auch jenes von 2009 wurden stark vom schlechten Wetter gebremst. Auf vielen Baustellen habe man die Arbeit zeitweise einstellen müssen, auf anderen sei sie gar nicht aufgenommen worden, schreibt der SBV.

Ein Zehntel weniger Aufträge

Im Vergleich zum ersten Quartal 2008, als der Winter milde war, lagen die Umsätze in den Startquartalen 2009 und 2010 um über 10 Prozent tiefer. Immerhin: «Erfahrungsgemäss wird die ausgefallene Bautätigkeit in den Folgequartalen nachgeholt», schreibt der SBV.

Zwar stieg der Auftragseingang um 1,6 Prozent. Dies konnte dennoch nicht verhindern, dass der Auftragsbestand per Ende März um 5,8 Prozent auf 11,7 Milliarden Franken schrumpfte. Für diese Entwicklung seien vor allem die gesunkenen Arbeitsvorräte im Tiefbau (-6,9 Prozent) verantwortlich gewesen, hiess es weiter.

SDA/oku

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