Zum Hauptinhalt springen

Begehrte Arbeiter

Der deutsche Roboterhersteller Kuka wird vom chinesischen Konzern Midea umgarnt. Es geht darum, wer künftig den rasch wachsenden Weltmarkt für Robotik beherrschen wird.

Schneller, intelligenter, exakter: Kuka-Roboter in einem BMW-Werk. Foto: Günter Schiffmann (Bloomberg)
Schneller, intelligenter, exakter: Kuka-Roboter in einem BMW-Werk. Foto: Günter Schiffmann (Bloomberg)

KMR iiwa 14 schwingt sich wie ein Kunstwerk in die Höhe, voller Kurven, aber ohne scharfe Kanten und Gelenkspalten. Menschen sollen keine Schnittverletzungen oder Quetschungen erleiden, wenn sie KMR berühren. Er ist rund anderthalb Meter gross, 400 Kilo schwer, kann 14 Kilo heben, steht auf allseits beweglichen vier Rädern und trägt ein Leuchtband um den Bauch. Strahlt es in Gelb, schickt er sich an, loszufahren; weiss leuchtet es, wenn er unterwegs ist, und rot, wenn er stehen bleibt, weil ihm etwas in die Quere kommt. Zum Beispiel ein Mensch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.