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«Bewaffnete Konflikte sind schlecht für uns»

Ruag-Chef Urs Breitmeier sagt, wie sich die Anschläge von Paris auf den Rüstungskonzern auswirken – und wie unabhängig sein Unternehmen ist.

Philipp Hufschmid
Urs Breitmeier erläutert, was der Bund  als Eigentümer der Ruag von ihm erwartet.
Urs Breitmeier erläutert, was der Bund als Eigentümer der Ruag von ihm erwartet.
Andreas Blatter
Blick in die Produktionshalle: Aus Messingbändern werden Näpfe gepresst, die dann in mehreren Schritten zu Patronenhülsen werden.
Blick in die Produktionshalle: Aus Messingbändern werden Näpfe gepresst, die dann in mehreren Schritten zu Patronenhülsen werden.
zvg/Theodor Stalder
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Herr Breitmeier, haben Sie nie ethische Bedenken, weil Sie Chef eines Rüstungskonzerns sind? Nein. Sicherheit und Stabilität sind die Basis dafür, dass eine Gesellschaft sich entwickeln und prosperieren kann. Voraussetzung für stabile Verhältnisse ist eine von der ­Gesellschaft anerkannte Institution, die das Gewaltmonopol hat. Ohne eine solche Institution endet es oft im Chaos. Wie viel Leid das der Bevölkerung bringt, ­zeigen Beispiele wie Libyen, ­Syrien oder der Irak.

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