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Bieterrennen um Sarasin gerät ins Stocken

Von Julius Bär wurde heute erwartet, dass sie ankündigen, das Bankhaus Sarasin übernehmen zu wollen. Stattdessen sucht die Führung des kleinen Vermögensverwalters verstärkt nach einer Stand-alone-Lösung.

Der Übernahmepoker zwischen Julius Bär und Raiffeisen um die Privatbank Sarasin geht weiter. Marktbeobachter haben anlässlich des heutigen Interim Management Statements von Julius Bär für die vergangenen zehn Monate mit einem Ergebnis im Bieterrennen gerechnet. Doch die Ankündigung blieb aus. Bär vermeldete lediglich, seit Juni unterm Strich so gut wie keine Kundengelder verloren zu haben. Ein Vermögen von 166 Milliarden Franken verwaltet die Privatbank mit Stand Ende Oktober.

Die rund 2,5 Milliarden Franken, die eine der beiden Bieterinnen für die «Braut» Sarasin locker machen müsste, könnte die kapitalstarke Privatbank wohl alleine stemmen. Doch die Übernahme ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des Managements, der jeweiligen Firmenpolitik und letztlich der Arbeitsmarktsituation im Finanzsektor.

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