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Biglers Gewerbler wollen die Sommaruga-Stiftung kaltstellen

Der Gewerbeverband macht politisch mobil, um die Konsumentenschützer entscheidend zu schwächen.

Wie stark muss der Verbraucher vor Wucherpreisen bei Importgetränken geschützt werden? Foto: A. Caballero-Reynolds (Bloomberg)
Wie stark muss der Verbraucher vor Wucherpreisen bei Importgetränken geschützt werden? Foto: A. Caballero-Reynolds (Bloomberg)

Es ist eine auffallend martialische ­Mission, die Hans-Ulrich Bigler heute Donnerstag in Bern vor die Medien führt. Der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) will weder eine Steuersenkung bewerben, noch eine ­Regulierung bekämpfen: Seine Pressekonferenz ist einzig und allein der Kaltstellung einer politischen Erzfeindin gewidmet. «Gegen die Entmündigung und Instrumentalisierung der Konsumenten», so lautet der programmatische ­Titel des Anlasses. Im Visier sind die ­«Allianz rund um die Stiftung für Konsumentenschutz SKS» und ihre «einseitige, ideologisch gefärbte Politik», wie es in der Einladung heisst.

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