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BKB rechnet mit 100 Millionen Franken für den US-Steuerstreit

Die Basler Kantonalbank (BKB) rüstet sich für den Steuerstreit mit den USA. Sie stellt 100 Millionen Franken für Verfahrenskosten und mögliche Bussen zurück.

Gegen die BKB läuft seit längerem ein Verfahren: Andreas C. Albrecht (r.), Bankpräsident Basler Kantonalbank, und Guy Lachapelle, Direktionspräsident der BKB in Basel. (28. Februar 2013)
Gegen die BKB läuft seit längerem ein Verfahren: Andreas C. Albrecht (r.), Bankpräsident Basler Kantonalbank, und Guy Lachapelle, Direktionspräsident der BKB in Basel. (28. Februar 2013)
Keystone

Die Basler Kantonalbank schafft ein Polster für die zu erwartenden Bussen wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung in den USA. Die Rückstellungen werden aus bestehenden Reserven für allgemeine Bankrisiken und damit nicht aus dem laufenden Geschäftsergebnis finanziert, wie die BKB heute mitteilte.

Der Bruttogewinn sowie der Jahresgewinn des Stammhauses BKB werden nicht beeinflusst. Im konsolidierten Abschluss wird der Konzerngewinn aber auf rund die Hälfte des Vorjahres zurückfallen.

Dividende nicht gefährdet

Hingegen habe die Rückstellung nicht unmittelbare Auswirkungen auf die Höhe einer möglichen Dividende und die Ablieferung an den Kanton Basel-Stadt. Die Eigenmittel seien auch nach der Bildung der Rückstellung besser gedeckt als regulatorisch erforderlich, schreibt die BKB weiter.

Die BKB gehört zu den Banken der Kategorie 1 und damit zu jenen Banken, gegen die seit längerer Zeit ein Verfahren wegen mutmasslicher Beihilfe zu Steuerdelikten von US-Kunden läuft.

SDA/rub

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