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Blackberry-Aktie stürzt wegen Defizit ab

Rückschlag für den Smartphone-Hersteller: Blackberry hat nach einem Quartal im Aufwind einen Verlust von 84 Millionen Dollar eingefahren. Die Analysten hatten mit einem Drittel der Summe gerechnet.

Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry kommt nicht aus seinem Tief heraus. Nach einem Ausnahmequartal, das die Skeptiker kurz hatte ruhiger werden lassen, rutschte der kanadische Konzern im abgelaufenen Geschäftsquartal wieder in die roten Zahlen – und das tiefer als erwartet.

Blackberry selbst hatte in Aussicht gestellt, die Gewinnschwelle zu erreichen. Nun fuhr das Unternehmen im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2013/14 (per Ende Juni) einen Verlust von 84 Millionen Dollar ein. Das ist zwar deutlich weniger als vor einem Jahr, als Blackberry unter dem Strich ein Riesendefizit von 518 Millionen Dollar angehäuft hatte, aber fast dreimal so viel wie Analysten erwartet hatten.

An der US-Börse stürzte die Aktie am Freitag vorbörslich um bis zu 20 Prozent ab.

Mit neuen Modellen in den Kampf

Auch der Umsatz verfehlte mit 3,1 Milliarden Dollar die durchschnittlichen Prognosen von 3,36 Milliarden Dollar. Der mittlerweile von vielen totgesagte Smartphone-Pionier versucht derzeit mit neuem Namen, verbesserten Strukturen und vor allem mit seiner neuen Modellreihe Blackberry 10 gegen die schier übergross gewordene Konkurrenz von Apples iPhone und Samsungs Galaxy-Geräten anzukommen.

Insgesamt lieferte Blackberry rund 6,8 Millionen Smartphones aus. Analysten hatten mit knapp 7,5 Millionen Stück gerechnet. Der Hersteller schlüsselte aber nicht auf, wie viele der neuen Geräte verkauft wurden. Der Markt sei weiter sehr umkämpft, deshalb sei schwer abzuschätzen, wie sich das Geschäft weiterentwickle, so Blackberry.

(SDA)

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