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Blocher-Kritiker Wagner tritt als «Weltwoche»-Präsident zurück

Der Basler Medienanwalt ist nicht mehr Verwaltungsratspräsident des Weltwoche Verlags. Er wolle sich voll auf den Wahlkampf als Nationalratskandidat konzentrieren. Zuvor tönte es noch anders.

Fokussiert sich auf den Wahlkampf: FDP-Nationalratskandidat Martin Wagner.
Fokussiert sich auf den Wahlkampf: FDP-Nationalratskandidat Martin Wagner.
Keystone

Der Basler Wirtschafts- und Medienanwalt Martin Wagner tritt als Verwaltungsratspräsident der Weltwoche Verlags AG zurück. «Weltwoche»-Verleger und Chefredaktor Roger Köppel bestätigte eine entsprechende Meldung des Online-Portals der «Aargauer Zeitung».

Wagner hat laut Köppel seinen Rücktritt auf Ende August angeboten, um sich voll auf seinen Wahlkampf als FDP- Nationalratskandidat im Kanton Basel-Landschaft konzentrieren zu können. Er habe gesehen, dass Wahlkampf und «Weltwoche»- Verwaltungsratsmandat nicht zusammenpassen. Dabei betonte er noch in der heutigen Print-Ausgabe der «Aargauer Zeitung», sein Verwaltungsratsmandat behalten zu wollen.

Köppel will sich in rechtlichen Fragen weiterhin von Wagner und dessen Firma beraten lassen. Er habe immer hervorragend mit Wagner zusammengearbeitet, hält er fest. Wagner, der letztes Jahr für einige Monate auch Verleger der «Basler Zeitung» war, ist unlängst mit Kritik an der SVP und deren Vordenker Christoph Blocher in die Schlagzeilen geraten. «Blocher ist Gift für die Schweiz», sagte er beispielsweise in einem «SonntagsBlick»- Interview. Das «Blocher-Prinzip» sei menschenverachtend.

SDA/jak

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