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Boeing schwächelt – und hofft auf Dreamliner

Der Flugzeughersteller Boeing verkaufte im ersten Quartal 2011 weniger Verkehrsflugzeuge. Stabil blieben hingegen die Einkünfte in der Rüstungsabteilung.

Baut auf die Auslieferung des verspäteten Langstreckenflugzeugs B787 Dreamliner: Der US-Flugzeughersteller Boeing.
Baut auf die Auslieferung des verspäteten Langstreckenflugzeugs B787 Dreamliner: Der US-Flugzeughersteller Boeing.
Keystone

Boeing hat im ersten Quartal weniger Verkehrsflugzeuge ausgeliefert und deshalb einen Umsatzrückgang um zwei Prozent hinnehmen müssen. Dank niedrigerer Steuern stieg der Gewinn trotzdem auf 516 Millionen Franken. Vorstandschef Jim McNerney bekräftigte in Chicago die Jahresprognose und kündigte an, das um drei Jahre verspätete Langstreckenflugzeug B787 Dreamliner ab Herbst an die ersten Kunden zu übergeben. Insgesamt liegen 835 Bestellungen vor.

Der Rivale des europäischen Airbus-Konzerns EADS hatte im ersten Quartal nur noch 14,9 Milliarden Dollar Umsatz gemacht. Während die Rüstungssparte mit 7,6 Milliarden Dollar Umsatz und einem Betriebsergebnis von 671 Millionen Dollar stabil blieb, ging die Passagierflugzeugsparte auf Sinkflug: Boeing lieferte nur noch 104 Maschinen aus, darunter nur 13 Grossraum-Langstreckenflieger B777 statt 19 wie im Vorjahresquartal.

Steigende Forschungskosten

Der Umsatz der Sparte sank um fünf Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Und weil die Forschungs- und Entwicklungsausgaben stiegen, fiel das Spartenergebnis um 25 Prozent auf 509 Millionen Dollar.

Im laufenden Jahr will Boeing mindestens 485 Verkehrsflugzeuge ausliefern und mindestens 68 Milliarden Dollar Umsatz machen. Im ersten Quartal bekam Boeing netto 106 Neubestellungen. Vorstandschef McNerney sprach von einem guten Start ins Jahr. Der erste modernisierte, vergrösserte Jumbo-Jet 747-8 soll im Sommer ausgeliefert werden.

dapd/kpn

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