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Böses Erwachen

Nach über zwei Jahren zähem Verhandeln steht fest, wie sich die USA die Lösung für den Steuerstreit vorstellen. Diese dürfte für einige Banken ein Schock sein, die bisher nicht einmal im Fokus standen.

Keine guten Nachrichten aus den USA: Das New Yorker Bankenviertel. (Archivbild)
Keine guten Nachrichten aus den USA: Das New Yorker Bankenviertel. (Archivbild)
Keystone

Es war ein Schock, als die Schweizer Banker von Unterhändler Michael Ambühl erfuhren, wie sich die Amerikaner die Lösung des Steuerstreits vorstellen. Nach über zwei Jahren zähem Verhandeln hat man sich wenigstens über die Mechanik geeinigt. Die Schweizer Banken sollen in vier Kategorien aufgeteilt werden. Die erste Kategorie (A) umfasst die 13 Banken, die bereits im Fokus der US-Steuerbehörden stehen. Die prominentesten, die CS und die Bank Bär, sollen bereits relativ nahe an einer Lösung sein. Die Modalitäten für eine Lösung, wahrscheinlich in Form eines sogenannten «Deferred Prosecution Agreement» (DPA) oder schlimmstenfalls in einer Schuldanerkennung wie im Fall Wegelin, sind gefunden. Und die betroffenen Banken haben sich damit abgefunden, dass es teuer wird.

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