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Bombardier streicht 1800 Jobs

In der Flugzeugsparte von Bombardier fallen noch einmal 1800 Arbeitsplätze weg. Die Kanadier kämpfen mit Entwicklungsproblemen bei den neuen Passagierjets, die auch Swiss bestellt hat.

Die Auslieferung verzögert sich: Flugbegleiterinnen gehen zu einer Maschine der C-Series nach ihrem Erstflug in Mirabel, Kanada. (16. September 2013)
Die Auslieferung verzögert sich: Flugbegleiterinnen gehen zu einer Maschine der C-Series nach ihrem Erstflug in Mirabel, Kanada. (16. September 2013)
Reuters

Der kanadische Bombardier-Konzern streicht weitere 1800 Stellen. Auch diese Arbeitsplätze würden in der Flugzeugsparte wegfallen, teilte das mit Entwicklungsproblemen bei seinen neuen Fliegern der C-Serie kämpfende Unternehmen am Mittwoch mit.

Im Januar hatte Bombardier bereits den Abbau von 1700 Stellen angekündigt. Zum Jahresende 2013 hatte das Unternehmen 76'400 Mitarbeiter, darunter 37'400 in der Flugzeugsparte. Bombardier kündigte zudem den Umbau des Bereichs an, das in drei Segmente aufgeteilt werden soll. Der bisherige Chef, Guy Hachey, verlasse das Unternehmen.

Swiss bestellte 30 Maschinen

Mit Modellen wie der CS100 oder CS300 will der Zug- und Flugzeughersteller zu Boeing und Airbus aufschliessen und bei Jets mit 100 bis 150 Sitzen mithalten. Die Auslieferung der ersten Maschinen ist inzwischen für die zweite Hälfte 2014 geplant. Eigentlich sollten die ersten Flugzeuge Ende 2013 an Kunden übergeben werden.

Zu den ersten Kunden gehört die Swiss, die 30 Flieger der C-Series bestellt hat. Die neuen Maschinen sollen die veralteten Jumbolinos im Europaverkehr ablösen.

SDA/rub

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