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Boom der Uhrenindustrie gerät ins Stocken

In China sind Protzerei und teure Geschenke zunehmend verpönt. Das setzt der Schweizer Luxusindustrie zu.

Schön teuer: Bei den Chinesen kommen die schmuckvollen Uhren nicht mehr so gut an, wie auch schon. (Archiv, 25. Oktober 2007, Shanghai)
Schön teuer: Bei den Chinesen kommen die schmuckvollen Uhren nicht mehr so gut an, wie auch schon. (Archiv, 25. Oktober 2007, Shanghai)
Keystone

Wenn Burberry an der Börse an einem Tag 20 Prozent abstürzt, dann zeigt das, wie nervös die Investoren sind. Denn der britische Luxusmode-Konzern hatte bloss mitgeteilt, der Gewinn im Jahr 2012 werde am unteren Ende der Erwartungen liegen. Die zwei grossen Schweizer Uhrenkonzerne hatten unter Burberrys Gewinnwarnung weniger stark zu leiden, Richemont verlor seither 7,5 Prozent, die Swatch Group gut 3 Prozent. Doch die Angst, die Abkühlung in Asien und die Krise in Europa könnten der gut laufenden Luxusbranche einen Dämpfer versetzen, ist da.

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