Zum Hauptinhalt springen

Borregaard schliesst Zellstofffabrik – über 400 Stellen weg

Der norwegische Konzern Borregaard will die Zellstofffabrik in Riedholz SO schliessen. 45 Lehrlinge sind betroffen.

Die norwegischen Eigentümer der ehemaligen Atisholz begründeten den Schliessung mit der stark verschlechterten wirtschaftlichen Lage des traditionsreichen Unternehmens.

Der definitive Beschluss werde nach Ablauf der Konsultationsfrist gefällt. Betroffen sind 440 Beschäftigte, darunter 45 Lehrlinge. Für sie soll ein Sozialplan bereitgestellt werden.

Borregaard hatte im vergangenen Juni als Reaktion auf den Preis- und Absatzeinbruch ein Kostensenkungsprogramm eingeleitet. Dies reiche aber nicht aus, um aus der Verlustzone zu kommen, heisst es.

Nicht konkurrenzfähig

Eine vertiefte Analyse habe zudem gezeigt, dass der Solothurner Standort zurzeit im Weltmarkt nicht konkurrenzfähig sei. Dies werde sich auch in absehbarer Zukunft nicht ändern. Der Verband Waldwirtschaft Schweiz hatte sich in den vergangenen Tagen bereits besorgt über die Probleme bei Borregaard geäussert und für heute ein Treffen einberufen.

Der norwegische Konzern hatte Atisholz vor sechs Jahren von Christoph Blocher für 130 Millionen Franken übernommen, nach eigenen Angaben seither aber nie die Gewinnschwelle erreicht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch