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BP steigert Gewinn – trotz Ölpest

Ein Gewinnzuwachs führt dazu, dass der britische Ölkonzern die Folgekosten der Ölkatastrophen ausgleichen kann. Vor allem eine Massnahme hat zum positiven Ergebnis massgeblich beigetragen.

Der britische Ölkonzern BP hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinnzuwachs von 16 Prozent verzeichnet. BP verkündete einen Gewinn von 7,1 Milliarden Dollar für den am 31. März beendeten Vierteljahreszeitraum. In den ersten drei Monaten des Vorjahres waren es noch 6,2 Milliarden Dollar. Die Einnahmen stiegen von 74,4 Milliarden Dollar im ersten Vierteljahr 2010 auf 88,3 Milliarden Dollar 2011.

Hauptsächlich verantwortlich für den Einnahmenzuwachs war der Verkauf von Firmenbesitz. Die Einnahmen überstiegen die laufenden Kosten im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Im Ergebnis des ersten Quartals sind bereits vorsteuerliche Belastungen von 400 Millionen Dollar durch die Ölpest enthalten.

BPs Produktionsmengen sind in den vergangenen Monaten gesunken, weil der Konzern Ölfelder und Raffinerien verkauft hat und US-Behörden weitere Bohrungen im Golf von Mexiko nicht genehmigt haben. Zusätzlich machten die höhere Ausgaben die für BP positiven Effekte der steigenden Ölpreise zunichte, teilte der britische Konzern mit.

dapd/ sda/jak

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