«British Airways ruiniert unsere Flitterwochen»

Tausende Passagiere wollten in die Ferien fliegen oder ein langes Wochenende geniessen. Aber British Airways bekommt die IT-Probleme nicht in den Griff.

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Nach schweren Computerproblemen ist die Fluggesellschaft British Airways am Sonntag noch nicht zu einem normalen Flugplan zurückgekehrt. Das Unternehmen erklärte, die Arbeiten am IT-System dauerten an, daher sei mit weiteren Störungen zu rechnen. Die Passagiere erwarteten an den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick weiterhin lange Wartezeiten, abgesagte Flüge und verlorene Koffer.

Einige BA-Kunden verbrachten die Nacht am Flughafen. «Alle sind aufgebracht, manche weinen», sagte Melanie Ware, die aus Los Angeles in die Flitterwochen nach Venedig weiterfliegen wollte. Ihr umgebuchter Flug nach Venedig, der am Abend hätte starten sollen, sei allerdings auch wieder gestrichen worden. «British Airways hat unsere Flitterwochen ruiniert.»

«Fast normaler Flugplan»

Tonda Sallee, die nach Frankfurt wollte, erklärte, sie stehe schon seit fünf Stunden an. Wie lange sie noch warten müsse, wisse sie nicht. «Sicher den Rest des Tages und wahrscheinlich werden wir heute auch nicht fliegen.»

Zuvor hatte BA erklärt, das Unternehmen hoffe, in Gatwick einen «fast normalen Flugplan» einzuhalten und auch in Heathrow den Grossteil der seiner Leistungen anbieten zu können.

Kein Hackerangriff

BA hatte am Samstag alle Flüge von den beiden Flughäfen abgesagt und einen globalen Ausfall des IT-Systems verantwortlich gemacht. Ursache sei wahrscheinlich ein Problem mit der Stromversorgung und kein Hackerangriff. Betroffen waren Zehntausende Fluggäste, in den überfüllten Terminals drängten sich die Wartenden. Die Fluggesellschaft kündigte an, die Kunden zu entschädigen.

Im Juli und September 2016 hatte British Airways schon einmal ähnliche Probleme gehabt. Damals war der Online-Check-In gestört. Im August 2016 traf es die Fluggesellschaft Delta: Die Stromversorgung des Datenzentrums war damals gestört. Delta erklärte, es habe deswegen einen Umsatzverlust in Höhe von 100 Millionen Dollar verzeichnet. (dapd)

Erstellt: 28.05.2017, 14:48 Uhr

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