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Bundesanwaltschaft schaltet sich in Devisen-Skandal ein

Die Justizbehörde hat ein Strafverfahren gegen einzelne Devisenhändler eröffnet. Sie ermittelt wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Verletzung des Berufsgeheimnisses.

Auch seine Behörde ermittelt im Devisenskandal: Bundesanwalt Michael Lauber an einer Pressekonferenz in Bern.
Auch seine Behörde ermittelt im Devisenskandal: Bundesanwalt Michael Lauber an einer Pressekonferenz in Bern.
Lukas Lehmann, Keystone

Im Skandal um manipulierte Devisenkurse schaltet sich nun auch die Bundesanwaltschaft ein. Sie hat mehrere Strafverfahren gegen einzelne Devisenhändler eröffnet. Die Untersuchung richtet sich aber nicht gegen involvierte Banken.

Konkret geht es um den Verdacht der ungetreuen Geschäftsbesorgung und den Verdacht der Verletzungen des Berufsgeheimnisses, wie Sprecherin Jeannette Balmer gegenüber Redaktion Tamedia sagte.

Die Bundesanwaltschaft sei mit anderen beteiligten Behörden wie der Finanzmarktaufsicht und der Wettbewerbskommission in Kontakt gestanden. Im Rahmen der Amtshilfe seien vor allem mit der Finma Erkenntnisse zu den jeweiligen Ermittlungen ausgetauscht worden.

Weitere Angaben zu den laufenden Verfahren und einzelnen Personen wollte die Bundesanwaltschaft nicht machen. (mka/SDA)

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