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Bundesrat gegen Frauenquote in Verwaltungsräten

Die Regierung wies selbst eine leicht zu erfüllende Regelung zurück.

Kämpfte vergeblich für eine gesetzliche Frauenquote in Verwaltungsräten: Bundesrätin Simonetta Sommaruga kam mit ihrem Anliegen nicht durch. Foto: Steffen Schmidt / Keystone
Kämpfte vergeblich für eine gesetzliche Frauenquote in Verwaltungsräten: Bundesrätin Simonetta Sommaruga kam mit ihrem Anliegen nicht durch. Foto: Steffen Schmidt / Keystone

Am Mittwoch wollte Justizministerin Simonetta Sommaruga im Bundesrat die Reform des Aktienrechts durchbringen. Der wichtigste Grund dafür war die Umsetzung der Abzockerinitiative in ein Gesetz, das Obligationenrecht. Sie war unbestritten. Doch der Bundesrat wies das Geschäft wegen zwei ergänzten Reformanliegen der SP-Magistratin zurück: Er will keine gesetzliche Mindestquote für Frauen von 30 Prozent in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen; und er wünscht sich keine steuerliche Diskriminierung von Managerlöhnen von über 3 Millionen Franken. Unternehmen, die höhere Löhne und Boni zahlen, hätten die Kosten nicht von der Steuer absetzen können. Dies hat Redaktion Tamedia von zwei Quellen erfahren.

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