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Cablecom-Chef attackiert Swisscom

Eric Tveter, Chef der Kabelnetzbetreiberin UPC Cablecom, findet das Glasfaserprojekt der Swisscom Verschwendung von Steuergeld. Glasfasernetze bis in jede Wohnung seien gar nicht nötig.

Cablecom-Chef Eric Tveter beteuert, man arbeite an der Verbesserung des Kundendienstes: «Der Kundenservice ist uns sehr wichtig.»
Cablecom-Chef Eric Tveter beteuert, man arbeite an der Verbesserung des Kundendienstes: «Der Kundenservice ist uns sehr wichtig.»
Keystone

Herr Tveter, die Swisscom baut zurzeit in der ganzen Schweiz Glasfasernetze. Ist das eine Gefahr für Ihre Wettbewerbsfähigkeit? Eric Tveter: Unser Kabelnetz ist bereits heute so stark, dass wir schweizweit Internetgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde anbieten können.

Also so viel, wie die Swisscom mit ihren Glasfasernetzen direkt in die Privathaushalte ermöglichen will. Genau. Und mit 100 Megabit sind unsere Netze noch lange nicht ausgelastet. Die Öffentlichkeit erhält hier einen falschen Eindruck. Die Swisscom stellt es so dar, als sei es auch für UPC Cablecom unausweichlich, Glasfasernetze bis in die Wohnungen zu legen. Doch das stimmt nicht. Die Milliardenkosten für den Glasfaserausbau tragen letzten Endes die Steuerzahler und die Konsumenten. Wir sind deshalb froh, dass die Wettbewerbskommission die geplanten Glasfaserprojekte genau unter die Lupe nimmt.

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