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Carsten Kengeter verlässt die UBS

Der ehemalige Investmentbanking-Chef der UBS nimmt den Hut. Unter seiner Ägide hatte sich der Adoboli-Skandal ereignet.

Erlebte eine intensive Phase des Wandels: Carsten Kengeter. (Archivbild)
Erlebte eine intensive Phase des Wandels: Carsten Kengeter. (Archivbild)
Keystone

Darüber hatte die Branche schon länger gemunkelt: Der Co-Chef des Investmentbankings bei der UBS, Carsten Kengeter, verlässt die Grossbank. Das «Wall Street Journal» und die «Financial Times» berichten vom prominenten Abgang unter Berufung auf ein internes Schreiben. Kengeter teilte sich die Führung der Investmentbank mit Andrea Orcel, der im Juli 2012 von der Bank of America zur UBS stiess.

Der Nachfolger des 46-jährigen Deutschen soll demnach Sam Molinaro werden, der im Frühling 2012 als operativer Leiter der Investmentbank zur UBS gewechselt hatte. Er war früher Finanzchef von Bear Stearns.

Abgang absehbar

Kengeter erlebte eine Phase des intensiven Wandels bei der UBS: Bei seinem Stellenantritt hatte er als Investmentbanking-Chef noch eine Schlüsselposition inne – später galt der Bereich als problematisch. Die Auswüchse, die der Adoboli-Skandal zutage förderte, ereigneten sich auch unter seiner Ägide.

Zum Vergleich: Der Investmentbanking-Chef der Société Général musste im Zuge der Kerviel-Affäre den Hut nehmen. Insofern sei Kengeter lange geblieben, resümiert die Onlineplattform «finews.ch», hätten doch im Herbst 2011 die wenigsten darauf gewettet, dass sich Kengeter würde halten können – und dabei sogar Oswald Grübel überdauern würde.

Im Zusammenhang mit der Restrukturierung hatten hochrangige UBS-Angestellte bereits im Herbst 2012 angedeutet, Kengeter werde die UBS wohl bald verlassen.

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