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China kauft ein – was tut die Schweiz?

Die Übernahmen von Syngenta, Swissport, Gate Gourmet sind erst der Anfang – in drei Punkten sollte der Bund aktiv werden.

MeinungRudolf Strahm
Handshake: Der chinesische Staatskonzern Chemchina kaufte im Juli 2017 die Schweizer Firma Syngenta – eine der weltweit grössten Firmen im Agrargeschäft. Bild: Keystone Von links: Chen Hongbo (Chef-Stratege Chemchina), Robert Lu (Vizepräsident Chemchina), Ren Jianxin (VR-Präsident Chemchina und zukünftiger VR-Präsident Syngenta), Michel Demare (Vize-VR-Präsident Syngenta) und Syngenta-Chef Erik Fyrwald.
Handshake: Der chinesische Staatskonzern Chemchina kaufte im Juli 2017 die Schweizer Firma Syngenta – eine der weltweit grössten Firmen im Agrargeschäft. Bild: Keystone Von links: Chen Hongbo (Chef-Stratege Chemchina), Robert Lu (Vizepräsident Chemchina), Ren Jianxin (VR-Präsident Chemchina und zukünftiger VR-Präsident Syngenta), Michel Demare (Vize-VR-Präsident Syngenta) und Syngenta-Chef Erik Fyrwald.

Nun gehört das Chemieunternehmen Syngenta mit seinen 28'000 Mitarbeitern vollends zum chinesischen Staatskonzern Chemchina. Die Basler Industrieperle, die bei Pflanzenschutz, Saatgut und Biotechnologie technologisch weltweit führend ist und zahlreiche Patente besitzt, ging für 44 Milliarden Franken an China. Der chinesische Eigentümer belässt zwar die Produktion in Basel, vorläufig wenigstens, aber die Schlüsselstellen in der Forschungsabteilung werden mit Wissenschaftlern aus China besetzt. So läuft in der globalisierten Welt der Technologietransfer, der letztlich zur Marktbeherrschung führen kann.

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