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Spuhlers Stadler verliert gegen Bahnbauer aus China

2012 setzte Leo Express in Osteuropa auf Schweizer Züge. Nun steigen die Tschechen als erstes europäisches Unternehmen von Stadler auf chinesische Schienenfahrzeuge um. Warum?

Der Schweizer Zughersteller erhielt den Zuschlag nicht: Vorderteil einer Stadler-Rail-Lokomotive. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Der Schweizer Zughersteller erhielt den Zuschlag nicht: Vorderteil einer Stadler-Rail-Lokomotive. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

«Swiss made» lautete das Werbemotto, als das tschechische Eisenbahnunternehmen im November 2012 den Betrieb aufnahm. Der Unternehmer Leos Novotny kaufte bei Stadler Rail fünf Triebzüge des Typs Flirt und fährt seither als Konkurrenz zur tschechischen Staatsbahn auf der Hauptstrecke von Prag über Olmütz nach Ostrava und in die Slowakei. Jetzt will Novotny den Fahrplan verdichten und die Strecke bis nach Polen verlängern. Doch die neuen Züge werden nicht mehr aus Bussnang kommen, sondern aus Zhuzhou in der chinesischen Provinz Hunan.

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