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Chinesische Investoren lassen Saab sitzen

Der millionenschwere Einstieg eines chinesischen Investors beim angeschlagenen Autobauer ist geplatzt. Hawtai wollte 30 Prozent übernehmen, konnte Zweifel an der Liquidität aber nie ganz ausräumen.

Da war die Welt noch in Ordnung: Saab-CEO Victor Müller und Zhang Xiugeng, CEO der Hawtai Motor Group. (3. Mai 2011)
Da war die Welt noch in Ordnung: Saab-CEO Victor Müller und Zhang Xiugeng, CEO der Hawtai Motor Group. (3. Mai 2011)
Keystone

Der Eigentümer von Saab, der niederländische Sportwagenbauer Spyker, gab das Scheitern der Verhandlungen mit Hawtai heute bekannt. Der chinesische Konzern hatte 150 Millionen Euro in Saab investieren und einen Anteil von knapp 30 Prozent am Autobauer übernehmen wollen. In Schweden waren zuletzt aber Zweifel an der Solidität von Hawtai aufgekommen.

Saab, einst Tochter des US-Autokonzerns General Motors (GM), gehört seit Januar 2010 dem niederländischen Sportwagenhersteller Spyker. Der scheiterte aber an der Finanzierung des schwedischen Konzerns. Anfang April musste Saab die Produktion stoppen, nachdem Zulieferer aufgrund unbezahlter Rechnungen die Zusammenarbeit eingestellt hatten.

SDA/pbe

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