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Ciba-Angestellte begrüssen Verkauf an BASF

Sie hoffen, dass der «stetige Stellenabbau» bald ein Ende hat. Schuld an Cibas Situation trüge das Management.

«Es hätte schlimmer kommen können», schreibt die Angestellten-Vertretung der Ciba Cibav. BASF sei ein Unternehmen, das die Branche kenne. Die Übernahme sei zwar zunächst mit einem weiteren Stellenabbau verbunden. Dennoch sei zu hoffen, «dass die Zeit des stetigen Stellenabbaus ohne zu Grunde liegende Strategie zu Ende geht». Dies, so Cibav, sei besser als eine weiterhin ungewisse Zukunft.

«Verfehlte Strategie»

Die verfehlte Strategie sei eindeutig das Problem des Unternehmens gewesen. Die Unternehmensleitung habe wiederholt andere Unternehmen wie Allied Colloid zu überhöhten Preisen gekauft und sonstige Fehlinvestitionen getätigt. Dies im Markt für Papier- und Wasserchemikalien, in dem die Margen im einstelligen Bereich lägen.

Cibav werde sich dafür einsetzen, dass die Übernahme möglichst wenige Stellen kostet und der Abbau stattdessen mit Fluktuationen umgesetzt wird. Die Angesstellten-Vereinigung werde BASF beim Wort nehmen - der Konzern hat verlauten lassen, er werde am Standort Basel eine globale Geschäftseinheit ansiedeln.

SDA/oku

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