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Coop-Rabatte: Schreckgespenst gläserner Kunde

Früher gabs Rabattmarken. Dann persönliche Cumulus-Bons. Warum bloss sorgen nun elektronische Rabattcoupons von Coop für einen Aufschrei der Empörung?

Im Logistikcenter kommissioniert eine Angestellte eine Onlinebestellung: Coop@Home testet personalisierte Rabattcoupons.
Im Logistikcenter kommissioniert eine Angestellte eine Onlinebestellung: Coop@Home testet personalisierte Rabattcoupons.
Alessandro della Bella, Keystone

Der Entrüstungssturm geht zurück auf ein begeistertes Fachreferat in Berlin. Der IT-Chef von Coop berichtete Ende Juni an einer Branchenkonferenz darüber, wie er dem Onlineshop Coop@home mehr Schwung zu verleihen versuchte. Und zwar begann er, dem Newsletter an die über 200'000 Onlinekunden einen persönlichen Rabattbon beizulegen. Das sind sogenannte iCoupons. Damit gibt es Rabatt auf vier Produkte, die Coop aufgrund des Einkaufsverhaltens des jeweiligen Kunden auswählte. Der Versuch hatte Erfolg. Mit diesen elektronischen Rabattmärkli liessen sich die Bestellungen deutlich ankurbeln. Die damit bedachten Kunden bestellten 0,5-mal pro Monat bei Coop@home, während eine Vergleichsgruppe ohne iCoupons nur 0,4-mal bestellte.

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