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Coup in der Medienbranche: Bezos kauft «Washington Post»

Wie ein Donnerschlag traf es die amerikanische Hauptstadt: Jeff Bezos, Gründer und Chef des weltgrössten Online-Kaufhauses Amazon, hat für 250 Millionen Dollar die traditionsreiche Tageszeitung «Washington Post» gekauft.

Neuer Besitzer einer der bekanntesten Zeitungen der Welt: Jeff Bezos, Gründer und CEO des Onlinekaufhauses Amazon. (Archivbild)
Neuer Besitzer einer der bekanntesten Zeitungen der Welt: Jeff Bezos, Gründer und CEO des Onlinekaufhauses Amazon. (Archivbild)
AFP
Bezos ist für seinen ungewöhnlichen Führungsstil bekannt – und für sein Interesse an der Raumfahrt.
Bezos ist für seinen ungewöhnlichen Führungsstil bekannt – und für sein Interesse an der Raumfahrt.
Keystone
Meyer hatte das bankrotte Blatt während der Grossen Depression 1933 für 825'000 Dollar erstanden.
Meyer hatte das bankrotte Blatt während der Grossen Depression 1933 für 825'000 Dollar erstanden.
Keystone
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Eine der bekanntesten Zeitungen der Welt wechselt den Besitzer: Der Gründer und Chef von Amazon, Jeff Bezos, wird Eigentümer der angeschlagenen «Washington Post». Amazon ist an dem Deal nicht beteiligt, finanziert wird der Kauf aus Bezos' üppigem Privatvermögen von 23,2 Milliarden Dollar. Damit kauft sich der elftreichste Amerikaner ein persönliches Spielzeug, die Leitung der neben der «New York Times» und dem «Wall Street Journal» wichtigsten US-Zeitung wird aber vorerst beim bisherigen Management verbleiben.

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