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Credit Suisse darf nicht über Brexit reden

CS-Mitarbeiter werden in einem internen Schreiben angewiesen, ihre Meinung zu den Folgen eines «Brexit» für sich zu behalten – so wolle es das britische Gesetz.

Darf keine Aktivitäten unternehmen, «die einen bestimmten Ausgang des Referendums herbeiführen oder fördern sollen»: Die Filiale der Credit Suisse am Paradeplatz.
Darf keine Aktivitäten unternehmen, «die einen bestimmten Ausgang des Referendums herbeiführen oder fördern sollen»: Die Filiale der Credit Suisse am Paradeplatz.
Gaetan Bally, Keystone

Der Finanzchef David Mathers der Schweizer Grossbank Credit Suisse wies Mitarbeiter in einem Rundschreiben an, sie sollen sich bitte nicht mehr zu einem eventuellen Austritt Grossbritanniens aus der EU («Brexit») äussern. Wie «Bloomberg» berichtet, wies Mathers die Angestellten weltweit an, die Bank müsse sicherstellen, dass sie «keine Aktivitäten unternimmt, die einen bestimmten Ausgang des Referendums herbeiführen oder fördern sollen».

Gegenüber der «NZZ» bestätigte Sprecher Tobias Plangg die Existenz des Schreibens. Hintergrund der Anweisungen sei das britische Wahl- und Abstimmungsgesetz, das der politischen Betätigung 10 Wochen vor einer Volksbefragung enge Grenzen setze. Und die «Brexit»-Abstimmung ist für den 23. Juni vorgesehen.

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