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Credit Suisse im Kriechgang zu den Konzernzielen

Die Grossbank kommt beim Umbau ihres Geschäfts schleppend voran. Besonders die Investmentbank schneidet mässig ab – auch, weil hier die Lohnsumme im Gegensatz zur Vermögensverwaltung nicht sank.

Simon Schmid

Neununddreissig Seiten umfasst das PDF-Dokument, in dem die Credit Suisse ihre Zahlen zum ersten Quartal darlegt. Ein neuer Rekord für die Medienmitteilungen, die bisher weniger als halb so lang waren. Die CS veröffentlicht ihre Quartalsmedlungen künftig ohne sofortigen Geschäftsbericht, gibt sich aber grosse Mühe, trotzdem im Detail nachzuweisen, wie die Einschätzung ihres Konzernchefs Brady Dougan zustande kommt. Dieser spricht von einer «guten Leistung» seiner Bank, von «positiven Entwicklungen» und «Fortschritten bei der Umsetzung der Strategie».

Die gute Nachricht aus Dougans Sicht ist: In der Vermögensverwaltung vermochte die Credit Suisse unter dem Strich tatsächlich ihr Ergebnis zu verbessern. Hier beginnt das Kostenprogramm der Grossbank zu greifen. Im Vergleich zur selben Periode im Jahr 2013 gab die Bank im ersten Quartal 2014 rund 200 Millionen Franken weniger aus. Bei gleichbleibenden Erträgen resultierte so ein höherer Gewinn. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis, eine Schlüsselkennzahl, sank von 72 auf 68 Prozent und kam damit dem angepeilten Ziel von 65 Prozent näher.

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