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Credit Suisse integriert Clariden Leu – 550 Stellen weg

Die Schweizer Grossbank integriert ihre im Private Banking tätige Tochter vollumfänglich. Neuer CEO bei Clariden Leu wird Hanspeter Kurzmeyer.

Kosteneinsparungen: Clariden Leu wird von der Credit Suisse integriert.
Kosteneinsparungen: Clariden Leu wird von der Credit Suisse integriert.
Keystone

Die Grossbank Credit Suisse will die im Private Banking tätige Tochter Clariden Leu bis Ende 2012 vollständig in die eigene Organisation integrieren. Die Bank erhofft sich dadurch jährliche Kosteneinsparungen im Umfang von 200 Millionen Franken.

Die vollständige Integration von Clariden Leu ist Teil der Massnahmen, den Beitrag der Vermögensverwaltung am Gewinn vor Steuern der Gruppe bis 2014 um 800 Millionen Fr. zu steigern, wie die Credit Suisse heute in einem Communiqué mitteilte.

Mit der Integration ist ein Abbau von insgesamt rund 550 Stellen verbunden, die sich auf die beiden Institute verteilen, wie CS- Sprecher Hans-Peter Wäfler auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Reduktion ist Teil der Streichung von gesamthaft rund 3500 Arbeitsplätzen bei der Credit Suisse, welche die Bank bereits früher in diesem Jahr bekanntgegeben hatte.

Hans-Ulrich Meister wird VR-Präsident

Die Integration von Clariden Leu sei Teil der Bemühungen, die Ertragskraft und die Effizienz des Private Banking der Credit Suisse zu steigern, liess sich Verwaltungsratspräsident Urs Rohner in der Mitteilung zitieren. Die Integration soll bis Ende 2012 rechtlich und operativ abgeschlossen sein.

Die Grossbank ernannte Hans-Ulrich Meister, den Chef des Private Banking bei der Credit Suisse, zum Verwaltungsratspräsidenten der Clariden Leu. Neuer operativer Chef (CEO) der Clariden Leu wird Hanspeter Kurzmeyer, der bis vor kurzem das Privatkundengeschäft der Credit Suisse in der Schweiz leitete. Er folgt auf Olivier Jaquet, der zurücktritt.

SDA/kle

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