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CS lässt nun doch nicht über Boni der Topmanager abstimmen

Das leere Versprechen der Credit Suisse: Aktionäre können nur global über die Bezüge der Konzernleitung befinden.

Rund 39 Millionen Franken an Boni will die Credit Suisse ihrer Konzernleitung für 2014 auszahlen. Das sind zwar rund 8 Millionen weniger als 2013. Angesichts der Milliardenbusse für die Beilegung des US-Steuerstreits sowie der dürftigen Entwicklung der CS-Aktie sorgt die Summe dennoch für Kritik. Bislang erweckte die Bank den Anschein, dass die Aktionäre über die Boni der Konzern­leitung gesondert abstimmen können. Dies ist nun aber nicht möglich, wie ein genauer Blick in die Unterlagen zur ­bevorstehenden Generalversammlung (GV) am 24. April zeigt.

Zunächst schien die Sache klar. Im Geschäftsbericht schreibt Verwaltungsrat Jean Lanier, dass den Aktionären drei Beträge zur Genehmigung unterbreitet werden:

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