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CS streicht weitere 500 Jobs

Aderlass bei der krisengeschüttelten Investmentbank der Credit Suisse: In New York und London werden Stellen gestrichen.

Die Arbeitsplätze gingen fast ausschliesslich in den USA und Grossbritannien verloren, sagte CS-Sprecher Marc Dosch zu einem Bericht der Nachrichtenagentur «Bloomberg». Der Mitarbeiterabbau erfolge aufgrund der Marktbedingungen. Diese würden auf die Volumen in bestimmten Geschäftsbereichen drücken, sagte Dosch am Dienstag.

Bereits 2000 Jobs weg

Der Stellenabbau erfolgt zusätzlich zu der bereits früher bekannt gegebenen Reduktion des Mitarbeiterbestands um 1500 Stellen im Investmentbanking. Er gehöre gehört zur Umsetzung der von Konzernchef Brady W. Dougan in der vergangenen Woche angekündigten Massnahmen im Rahmen eines weiteren Umbaus des Investment Banking.

Ende September waren weltweit rund 21'000 Personen für die Investmentbank der Credit Suisse tätig. Die meisten von ihnen haben ihre Arbeitsplätze in New York und London.

Milliardenverlust

Die Credit Suisse hatte am Donnerstag vergangener Woche einen Quartalsverlust von 1,261 Milliarden Franken ausgewiesen. Im Investment Banking fiel ein Vorsteuerverlust von 3,225 Milliarden Franken an, nach sechs Millionen Franken Gewinn ein Jahr zuvor. Der Verlust enthält Wertverminderungen von 2,428 Milliarden Franken sowie Handelsverluste von 1,7 Milliarden Franken. Konzernchef Dougan hatte das Ergebnis als enttäuschend bezeichnet.

SDA/cpm

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