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CS-Aktie stürzte ab

19.04 Franken kostete der Anteilsschein der Credit Suisse gestern um 16:29 Uhr noch. Letztmals zahlte man für das Papier im Oktober 2002 so wenig. Was ist los?

Es war im Oktober 2002, als die Credit-Suisse-Aktie beim Mehrjahrestief von 19.10 Franken notierte. Gestern am späten Nachmittag wurde dieser Wert sogar noch unterschritten. Was lastet dermassen auf dem Börsenkurs der zweitgrössten Schweizer Bank?

In erster Linie ist zu erwähnen, dass die Aktie heute ex-Dividende gehandelt wird. Die Ausschüttung beträgt 75 Rappen pro Papier. Also knapp drei Prozent. Aber auch dann verlieren die CS-Aktien noch immer beträchtlich.

«Die Börsen sind heute allgemein im Abwärtstrend», sagt ein Händler. Stimmt, der SMI verliert bis 17 Uhr rund 1,3 Prozent. Die Bank-Aktien gehören dabei zu den grössten Verlierern. Auch bei der UBS geht's knapp drei Prozent runter. In Deutschland verliert die Deutsche Bank ebensoviel. In Spanien verlieren die Bankenwerte bis zu sechs Prozent, darunter auch Santander, eine von Europas grössten Banken.

Allgemein wird befürchtet, dass Griechenland wegen des politischen Chaos' auch von den Märkten immer mehr verschmäht wird. Ein EZB-Manager sprach heute gar von einem möglichen Euro-Aus Griechenlands – ein neuer Tonfall aus Frankfurt.

In Spanien wartet man gespannt auf die Banken-Rettungspläne, welche die Regierung am Freitag vorstellen will. Schon heute wurde klar, dass die Finanzhäuser des Landes ihre Reserven um 35 Milliarden Euro aufstocken müssen. Unter Druck gerät auch der spanische Staat. Heute stiegen die Renditen auf 10-jährige Staatsanleihen wieder über sechs Prozent.

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