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CS-Manager verkauft CS-Aktien für 4,6 Millionen

Für einmal war es an den Börsen ein Tag zum Durchatmen, die Aktienkurse legten zu, UBS gar überdurchschnittlich. Nur bei Credit Suisse-Titeln gings steil bergab.

Während UBS-Aktien über vier Prozent zulegten, büssten Credit Suisse-Titel mehr als sieben Prozent ein. Laut Händlern steht UBS in der Gunst der Marktteilnehmer höher nachdem die Bank durch die kürzliche Transaktion mit der SNB ihre Bücher herausgeputzt habe.

Kein gutes Zeichen für Anleger

Wie einer Übersicht der Schweizer Börse zu entnehmen war, hatte ein Top-Manager der Bank gestern Aktien im Wert von über 4,6 Millionen Franken veräussert. Im Markt wird das wohl nicht gerade als Vertrauensbeweis aufgenommen. Und es könnte als Zeichen gewertet werden, dass auch im Management grosse Unsicherheit darüber herrscht, wie sich das Unternehmen im Sturm der Finanzkrise schlägt.

Gegenteiliges war schon bei anderen Unternehmen zu sehen: Manager kauften Aktien der eigenen Firma zu und verkündeten dies grossmütig, in der Hoffnung, die Anleger würden ihnen folgen. So geschehen bei der UBS.

Übernahme finanzieren

Weiter hiess es bei Händlern, es sehe so aus, als ob Credit Suisse und die Deutsche Bank nun vielleicht doch die Übernahme des Chemiekonzerns Huntsman durch Hexion Speciality Chemicals für rund 6,5 Milliarden Dollar finanzieren muss.

SDA/cpm

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