CS-Verwaltungsrat steht offenbar hinter Thiam

Laut einem Bericht der «Financial Times» kann der Bankchef erst mal aufatmen.

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Tidjane Thiam bespricht sich mit CFO David Mathers. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

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Die Credit Suisse droht durch die Querelen um ihren Ex-Manager Iqbal Khan enormen Schaden zu nehmen. Nicht nur Mitarbeiter schauen sich bereits nach neuen Arbeitgebern um, auch der Chefsessel von Tidjane Thiam gerät unter der Spionageaffäre ins Wanken.

Doch laut einem Bericht der «Financial Times» kann der Bankchef erst mal aufatmen: Der Verwaltungsrat würde Thiam den Rücken stärken, schreibt die britische Wirtschaftszeitung. Bei der Bank sei man der Auffassung, dass Thiam als CEO im Amt bleiben solle und die CS bei ihrem Beschattungsversuch rechtmässig gehandelt habe.

Ein interner Untersuchungsbericht wird nun Aufschluss geben, wer das Debakel zu verantworten hat. (red)

Erstellt: 30.09.2019, 07:40 Uhr

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