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Ab heute stehen in Zürich 200 Elektro-Roller zur Verfügung

Herr Sauter-Servaes, Mobility mischt im Sharing-Markt auch noch mit E-Rollern mit. Braucht es dieses Angebot neben Velos, E-Bikes und Autos?

Noch hat das Umdenken nicht stattgefunden. Die Roller könnten den Verkehr zunächst also zusätzlich belasten.

Sie haben also keine Bedenken?

«Die Fusswege dürfen nicht mehr und mehr mit irgendwelchen Mobilen vollgestellt werden.»

Auch für E-Roller müssen Batterien hergestellt und Ladestationen betrieben werden. Beides geht nicht emissionsfrei.

Bereits jetzt sind die Parkplätze in Zürich mit Fahrzeugen diverser Velo- und E-Velo-Anbieter vollgestopft. Das wird mit den Rollern nicht besser. Was ist die Lösung?

Halten Sie es für realistisch, dass sich die Stadt für eine solche Umwandlung einsetzt? Zuletzt stand auf der Kippe, ob Catch-a-car, das Car-Sharing-Modell von Mobility, das nach dem Free-Floating-Modell funktioniert, nach Zürich kommen darf. Einwände sind auch, dass die Autos zu viele Parkplätze in Anspruch nehmen würden.

Sind die Roller für Mobility ein Befreiungsschlag? Zuletzt präsentierte der Fahrdienstleister, unter anderem wegen Investitionen in die Roller, einen Einbruch beim Reingewinn von 40 Prozent.