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Das Ende für den rumänischen Wagen mit altmodischem Kofferraum

Der Autobauer Dacia nimmt sechs Jahre nach Produktionsstart sein Basismodell Logan in grossen Teilen Westeuropas vom Markt. Grund für den Schritt sind zu schwache Absätze des Kleinwagens.

Zu wenig Neuzulassungen: Dacia Logan an der Automobilmesse in Leipzig.
Zu wenig Neuzulassungen: Dacia Logan an der Automobilmesse in Leipzig.
Keystone

In Deutschland wurden zwischen Januar und April 2010 nur noch 67 Neuzulassungen für den Dacia Logan gezählt. Im besten Absatzjahr 2006 waren es fast 6300, wie die Dacia-Managerin Nadine Meier der Nachrichtenagentur DAPD am Freitag in Brühl mitteilte. Der Wagen kann hier inzwischen nicht mehr bestellt werden. Das gilt auch für andere westeuropäische Länder, etwa Italien.

Allerdings ist das Auslaufen des Logan kein Zeichen der Schwäche der Renault-Tochter Dacia, wohl eher im Gegenteil: «Mittlerweile bieten wir mit dem Logan MCV, dem Sandero und dem Duster drei Modelle an, die noch stärker dem Geschmack des deutschen Marktes entsprechen», sagte Meier.

Marktanteil von 2,2 Prozent

Die jetzt vom Markt genommene Limousine Logan mit wirkte dagegen mit ihrem grossen Kofferraum eher altmodisch. «Der Dacia Sandero ist heute sogar günstiger als der Dacia Logan bei seiner Einführung auf dem deutschen Markt», sagte Meier. Der Kompaktwagen kostet ab 6990 Euro.

Im Juni kam Dacia in der EU auf einen Marktanteil von 2,2 Prozent oder knapp 30'000 Autos. Damit lagen die Rumänen gleichauf mit Seat und deutlich vor Kia, Suzuki, Honda oder Mazda.

dapd/jak

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