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Das grosse Lamento der Bankiers

Der Präsident der Bankiervereinigung warnt vor einer Politik der Abschottung. Über das, was Patrick Odier sagte, und das, was er in seiner Rede ausblendete.

«Der Weg zur Hölle ist oft mit guten Absichten gepflastert»: Patrick Odier, Präsident der Bankiervereinigung. Foto: Raffael Waldner (13 Photo)
«Der Weg zur Hölle ist oft mit guten Absichten gepflastert»: Patrick Odier, Präsident der Bankiervereinigung. Foto: Raffael Waldner (13 Photo)

Die Rede, die der Präsident der Bankiervereinigung, Patrick Odier, am Dienstag Morgen vor den Medienvertretern und am Nachmittag anlässlich des jährlichen Bankiertags hielt, war gespickt mit kritischen Anmerkungen. Selbstkritische Töne fehlten dagegen gänzlich. Zu den nach wie vor nicht bereinigten Konflikten um das Verwalten unversteuerter Kundengelder sagte Odier: «Beinahe über Nacht verloren legale Geschäftspraktiken ihre Akzeptanz.» Legale Geschäftspraktiken? Mitarbeiter einer Reihe von Schweizer Banken verstiessen über Jahre wissentlich und massiv gegen ausländisches Recht. Über Nacht? Die Geschäftspraktiken der Banker wurden seit Jahren im In- und Ausland kritisiert.

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