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«Das ist ein Schrei der Eifersucht»

Die Swiss fühlt sich benachteiligt gegenüber Fluggesellschaften wie der Emirates. Muss der Staat die Airline unterstützen? Dazu Aviatik-Kenner Kurt Hofmann.

Mit den grossen Luxusfliegern der Fluggesellschaften aus den Golfstaaten kann die Swiss nicht mithalten: Passagiere steigen in ein Flugzeug auf dem Flughafen Zürich.
Mit den grossen Luxusfliegern der Fluggesellschaften aus den Golfstaaten kann die Swiss nicht mithalten: Passagiere steigen in ein Flugzeug auf dem Flughafen Zürich.
Keystone
Fliegt nun auch Zürich an: Der Airbus A380 der Emirates.
Fliegt nun auch Zürich an: Der Airbus A380 der Emirates.
Keystone
Nächstes Jahr werden auch die Amerikanischen Airlines vermehrt günstig nach Europa fliegen, was den Druck auf die Swiss erhöht: Flugzeuge am Flughafen Zürich.
Nächstes Jahr werden auch die Amerikanischen Airlines vermehrt günstig nach Europa fliegen, was den Druck auf die Swiss erhöht: Flugzeuge am Flughafen Zürich.
Keystone
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Die Swiss fordert, dass der Bund eingreift und ein Gleichgewicht zwischen den Flügen von europäischen und Fluggesellschaften aus den Golfregionen schafft. Ist der Wettbewerb so unfair?

Man muss hier sehen, dass die europäischen Fluglinien über viele Jahre hinweg tonangebend waren. Sie haben die Visionen der Golfstaaten im Aviatik-Bereich nicht ernst genommen. Jetzt sind sie wahr geworden. Nicht nur der Asien-Tourismus, in Länder wie Thailand, beflügelt die Umsatzzahlen der arabischen Airlines. Der Kunde ist erfahrener im Reisen als früher und kann im Internet die Preise vergleichen. Er wählt das Angebot, das ihm am meisten zusagt.

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