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«Das ist nicht mehr unsere Fiat»

Der neue Fiat-Konzern verlegt Firmen- und Steuersitz ins Ausland. Wie die Italiener reagieren und warum nicht nur Fiat, sondern Italien selbst in der Kritik steht.

Als Fiat noch richtig italienisch war: Mirafiori-Werk in Turin in einer Aufnahme von 2004.
Als Fiat noch richtig italienisch war: Mirafiori-Werk in Turin in einer Aufnahme von 2004.
Keystone

Die Fabbrica Italiana Automobili Torino (Fiat) ist Geschichte. Nach der vollständigen Übernahme der amerikanischen Tochterfirma Chrysler nennt sich Fiat neu FCA (Fiat Chrysler Automobiles). Dass der neue Fiat-Konzern seinen Firmen- und Steuersitz ins Ausland verlegen wird, war bei der gestrigen Bekanntgabe durch Fiat-Geschäftsführer Sergio Marchionne keine grosse Überraschung mehr. Die Abwendung von Italien, das immer stolz auf Fiat und ihre Autos war, hatte sich längst abgezeichnet. Daher hält sich die Empörung über den Entscheid des Fiat-Konzerns in Grenzen. Marchionne, so eine weitverbreitete Meinung in Italien, macht ohnehin, was er will.

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