Zum Hauptinhalt springen

Das sind die Schweizer Palmöl-Sünder

Während viele Firmen mittlerweile Palmöl aus nachhaltigem Anbau verwenden, gibt es noch immer Unternehmen, die dies kaum tun. Dazu zählen Manor, Fenaco oder Clariant, wie ein Rating des WWF zeigt.

Palmöl befindet sich in jedem zweiten Lebensmittel: Ein Arbeiter verlädt Palmfrüchte in einer Verarbeitungsanlage in Indonesien.
Palmöl befindet sich in jedem zweiten Lebensmittel: Ein Arbeiter verlädt Palmfrüchte in einer Verarbeitungsanlage in Indonesien.
Keystone
Die Ölpalme wird vor allem in Indonesien und Malaysia angebaut: Ein Arbeiter sammelt Palmfrüchte auf einer Plantage in Indonesien.
Die Ölpalme wird vor allem in Indonesien und Malaysia angebaut: Ein Arbeiter sammelt Palmfrüchte auf einer Plantage in Indonesien.
Reuters
Weltweit hat sich seit 1990 die Anbaufläche für Ölpalmen verdoppelt: Palmöl-Plantagen in Indonesien.
Weltweit hat sich seit 1990 die Anbaufläche für Ölpalmen verdoppelt: Palmöl-Plantagen in Indonesien.
Reuters
1 / 3

Die gute Nachricht zuerst: In der Schweiz setzen immer mehr Unternehmen auf Palmöl aus nachhaltigem Anbau. Dies zeigt ein Rating des WWF. Insgesamt nutzen 60 Prozent der befragten Firmen Palmöl mit der entsprechenden Zertifizierung. Dennoch ist die Umweltschutzorganisation noch nicht zufrieden mit der Situation. So gibt es mehrere Firmen, die weniger als 20 Prozent ihres Palmöls aus zertifizierten Quellen beziehen. Dazu zählen etwa die Warenhauskette Manor, der Schokoladenhersteller Barry Callebaut oder der landwirtschaftliche Mischkonzern Fenaco mit seinen Volg- und Landi-Läden. Beim Chemiekonzern Clariant macht das zertifizierte Palmöl laut WWF gar null Prozent aus.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.