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Das Wichtigste zur Gewinnsteuerreform

Die Wirtschaft und bürgerliche Parlamentarier hoffen, heute die Reihen zu schliessen. Sie wollen der Unternehmenssteuerreform III mithilfe eines Kompromisses in letzter Sekunde zustimmen.

Mit der Unternehmenssteuerreform III wird versucht, ausländische Firmen im Land zu halten – etwa in Genf (Bild). Foto: Stefan Hunziker (Keystone)
Mit der Unternehmenssteuerreform III wird versucht, ausländische Firmen im Land zu halten – etwa in Genf (Bild). Foto: Stefan Hunziker (Keystone)

Wieso braucht es eine Steuerreform?

Die Reform ist die Folge eines jahrelangen Steuerstreits zwischen der EU und der Schweiz. 2013 einigten sich die beiden auf eine Steuerreform, die EU-verträglich ist, das heisst, dass sie keine «schadhaften Steuerpraktiken» mehr enthält. Schadhaft, weil Kantone die Erträge von Konzernen aus dem Ausland nicht oder kaum besteuert haben und so den Steuerwettbewerb europäisch enorm anheizten. Abgeschafft werden fünf Steuerprivilegien, darunter für Holdings, für sogenannte gemischte Gesellschaften, für Briefkastenfirmen und für die sogenannte Finance Branch. Letztere betreffen die Finanzierungsgesellschaften der Konzerne. Von all diesen Privilegien profitierten 24 000 Firmen.

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