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Daten eines Zürcher Anwalts dürfen den USA nicht offenbart werden

Die Luganeser Cornèr Bank wollte im Steuerstreit mit den USA den Namen eines Anwalts offenlegen, 
der für Amerika-Kunden aktiv war. Das Zürcher Handelsgericht hat dies vorläufig gestoppt.

Die Tessiner Cornèr Bank ist in Zürich vorläufig abgeblitzt. Foto: Davide Agosta (TI-Press)
Die Tessiner Cornèr Bank ist in Zürich vorläufig abgeblitzt. Foto: Davide Agosta (TI-Press)

Das US-Programm für Schweizer Banken reicht weit. Es sieht nicht nur die Offenlegung der Namen involvierter Mitarbeiter gegenüber US-Justiz (DOJ) und US-Steueramt (IRS) vor. Auch Dritte sind betroffen, darunter Anwälte, die für Amerikaner mit unversteuerten Vermögen bei Banken aktiv waren. Die von der Tessiner Cornèr Bank angestrebte Namensnennung eines Zürcher Rechtsanwalts* könnte nun zum Testfall werden, mit dem der Finanz­platz seine Schwarzgeldvergangenheit in den USA ein für alle Mal regeln will.

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