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Defekte Airbags: Millionen japanische Autos zurückgerufen

Toyota, Honda, Mazda und Nissan beordern 3,4 Millionen Kunden mit ihren Fahrzeugen in die Werkstatt. Der Beifahrerairbag könnte sich im Notfall nicht aufblasen. Auch Autos in der Schweiz könnten betroffen sein.

1,14 Honda-Fahrzeuge wurden zurückbestellt: Ein Fahrzeug der Marke Honda bei einer Messe in Tokio.
1,14 Honda-Fahrzeuge wurden zurückbestellt: Ein Fahrzeug der Marke Honda bei einer Messe in Tokio.
Keystone

Der Autohersteller Toyota und drei weitere japanische Hersteller rufen weltweit zusammen rund 3,4 Millionen Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen zurück. Neben Toyota sind nach Firmenangaben auch Honda, Mazda und Nissan betroffen. Am stärksten trifft es Toyota mit 1,73 Millionen Fahrzeugen. Honda ruft weltweit 1,14 Millionen Autos, Nissan 480'000 Fahrzeuge zurück. Bei Mazda sind es rund 45'500 Fahrzeuge.

Bei Nissan sind in der Schweiz möglicherweise 2241 Autos betroffen, sagte eine Nissan-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Es handle sich um Beifahrerairbags bei den Modellen X-trail, Patrol, Pathfinder und Navara aus den Jahren 2000 bis 2004.

Defekte Mechanismen austauschen

Auch Kunden in Europa sind aufgerufen, ihre Fahrzeuge mit Airbags der japanischen Firma Takata in die Werkstätten zu bringen. Es könne sein, dass sich der Airbag am Beifahrersitz im Notfall nicht aufblase, sagte ein Toyota-Sprecher. Tote oder Verletzte gab es den Angaben nach bislang im Zusammenhang mit dem Airbag-Problem indes nicht.

Toyota bietet den Kunden an, den defekten Mechanismus am Airbag auszutauschen. Die Reparatur nehme bei den meisten Modellen ein bis maximal zweieinhalb Stunden in Anspruch. Zu den Kosten des Rückrufs wurden keine Angaben gemacht.

Der Airbag-Hersteller Takata teilte mit, er sei von den Autobauern über einen Rückruf in der Grössenordnung von zwei Millionen Fahrzeugen informiert worden, nicht 3,4 Millionen. Takata-Aktien verloren an der Tokioter Börse neun Prozent.

SDA/wid

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